Methode 04 — Bioakustik

Was der Wald erzählt.

Ein Mikrofon hört, was kein Auge sieht. Neuronale Netze lesen die Aufnahmen, Biologen validieren und interpretieren die Ergebnisse. Wir machen die Biodiversität messbar und zeigen, wo unsere Prioritäten liegen sollten. So entsteht aus Klang eine Artenliste — Schritt für Schritt, unten zum Zusehen.

Wie wir Daten gewinnen

Vom Klang zur Artenliste.

Letzte Stufe — Qualitätssicherung

Verifikation

Stichprobe der Erkennungen geht an Expert:innen: anhören (Ohr), dann bestätigen ✓ / verwerfen ✗.

Warte auf Stichproben …
Geprüft 0 Bestätigt 0 Verworfen 0 Trefferquote
Im Detail

Ein einzelner Gesang, ein einzelnes Spektrum.

Der Klangring zoomt auf das kleinste Element der Pipeline: einen einzigen Clip. Winkel als Tonhöhe, Ausschlag als Lautstärke — abspielen und zusehen.

Sylvia atricapilla
Mönchsgrasmücke
fmax — Hz
t 0,00 s Aufnahme · Orth an der Donau
So messen wir

Vom Rekorder zur Artenliste.

AudioMoth im Feld

Robuste, energiesparende Rekorder lauschen wochenlang autonom — vom Auwald bis ins Hochgebirge. Wetterfest, unauffällig, ohne Störung des Geschehens.

Lokale Auswertung

Die Analyse läuft auf neuronalen Netzen in Österreich — die Aufnahmen verlassen das Land nicht. BirdNET erkennt Arten am Gesang, mit beziffertem Konfidenzwert.

Soundscape als Indikator

Aus der Summe der Stimmen wird ein Maß für die Lebendigkeit einer Landschaft — über Tage, Jahreszeiten und Jahre vergleichbar.